Pizza à la Barcelona

Richtig gute Pizza kann man nicht nur in Neapel oder Palermo essen, sondern überall auf der Welt. Und überall gibt es super leckere lokale Abwandlungen. Seit unserem letzten Barcelona-Urlaub habe ich mich in eine Pizzavariante besonders verliebt. Die Pizza à la Barcelona, wie ich sie nennen würde, habe ich seit dem schon sehr häufig gebacken und sehr viele Komplimente dafür bekommen.

Das besondere an diesem Rezept ist der mit Pesto und Aubergine gefüllte Teig. Die Füllung macht die Pizza nicht nur besonders aromatisch, sondern auch zu einem richtigen Hingucker.

Zutaten für 6 Pizzen:

Für den Teig:
  • 500ml Wasser
  • 1kg Weizenmehl
  • 20g Salz
  • 25ml Olivenöl
  • 40g Hefe
  • 1 Prise Zucker
Für die Füllung und den Belag:
  • Pesto (alla Genovese oder nach Geschmack)
  • Aubergine
  • Pizzasauce
  • Serano oder Prociutto (nach Vorliebe)
  • Ruccola
  • Parmesan
  • optional Tomaten

Zubereitung:

Vom Mehl lasst ihr ca. 50g über zum Ausrollen. Die Hefe wird mit dem Zucker und dem Salz in 500ml lauwarmen Wasser aufgelöst. Gebt das Olivenöl hinzu und dann verarbeitet ihr die ganze Mischung mit dem Mehl zu einem elastische Teig. Den Teig nun an einem zimmerwarmen Ort zugedeckt für 30 Minuten gehen lassen. Danach knetet ihr den Teig kräftig durch und lasst ihn nochmals für mindestens 30 Minuten gehen. Den Teig könnt ihr an dieser Stelle auch im Kühlschrank gehen lassen. Er braucht im kühlen aber etwas länger (ca. 1 Stunde) zum gehen, lässt sich danach aber, wie ich finde, viel besser verarbeiten. Dort hält er sich zugedeckt auch bis zu 2 Tage, die angegebene Teigmenge ist definitiv zu viel für 2 Erwachsene und 3 kleine Kinder, aber so gibt es bei uns den Pizzateig 3 Tage hintereinander in verschiedenen Variationen.

   

Zunächst heizt ihr den Ofen auf 200° C vor und bereitet die Aubergine vor. Dazu schneidet sie in dünne Scheiben und beträufelt sie mit Olivenöl. Man kann die Auberginescheiben auch mit Kräutern bestreuen, Salz und Pfeffer sind nicht nötig, da sie genug Würze vom Pesto bekommt. Bratet die Scheiben in einer Pfanne an, idealerweise in einer Grillpfanne und legt sie dann zur Seite.

Nehmt nun vom Teig ein etwas mehr als Faust-großes Stück ab und rollt es sehr dünn auf einer bemehlten Oberfläche aus. Der Boden sollte so lang ausgerollt sein wie euer Blech aber etwas breiter als euer Blech. Es ist wichtig dass der Teig sehr sehr dünn ist, denn am Schluss wird er dreischichtig gefaltet und bei einem zu dicken Boden kommt schnell das Gefühl auf, dass der Pizzateig beim kauen immer mehr wird.

Den Boden bestreicht ihr mit eurem Lieblingspesto, ich nehme immer das Pesto “alla Genovese”, und darauf legt ihr mittig eine Bahn der vorbereiteten Auberginescheiben. Nun schlagt ihr die Pizza zunächst von der einen, dann von der andren Seite ein, sodass drei Schichten entstehen. Obenauf gebt ihr die Pizzasauce und etwas Parmesan.

Schiebt die Pizza für etwa 10 Minuten bei 200° Umluft in den Ofen. Nun kommen nur noch Ruccola, Schinken, Parmesan und wenn ihr wollt ein paar Cherry-Tomaten auf die frisch aus dem Ofen geholten Böden und ihr könnt vor eurer Familie und Gästen glänzen.

Meine Kinder bezeichnen diese Pizza bereits als ihre Lieblingspizza, allerdings ohne oder nur mit sehr wenig Ruccola, der ist ihnen meist dann doch zu würzig.

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