Bibi und Tina 4 im Kino

2 Stunden lang “Bibi und Tina – Tohuwabohu Total”, das Thema syrische Flüchtlinge und Zwangshochzeit in Albanien. Das klingt jetzt erstmal nicht nach einem Kinderfilm. Aber er ist eine Empfehlung wert.

Die Thematik ist so aufgearbeitet, dass es für ein 10-jähriges Mädchen wahrscheinlich nachvollziehbar ist, für meine 2-, 4- und 5-jährige sicherlich nicht. Das macht an dieser Stelle aber nichts, denn mit seiner kunterbunten Optik und der zumindest im Gesamtkonzept nachvollziehbaren Story á la “Jemand ist in Gefahr und Bibi und Tina müssen ihn oder sie retten …” und mit vielen Ohrwurm-Liedern ist es etwas für jedes Alter. Selbst Erwachsene können an einigen Stellen mitschmunzeln, wenn etwa das Bauunternehmen Trumpf eine TrumpfWall bauen möchte. Auch die 3 weiteren Realverfilmungen von Bibi und Tina von Detlev Bucks sind sehr zu empfehlen. Vor allem die Lieder in allen 4 Filmen kommen sehr gut an, da sie kindgerecht sind und mit guten Texten glänzen. Hinter den Liedern steckt übrigens Rosenstolz-Musiker Peter Plate und macht aus der singenden Protagonistin Lina Larissa Strahl einen Teenie-Star über den mittlerweile sogar die FAZ berichtet [“Das ist Bibi und Lina”]. Die Story ist angenehm kurzweilig und enthält kindgerechte Spannung. Das Kino war voll besetzt vor allem von kleinen Mädchen im Alter von 2 bis ca. 12 Jahren und trotz der Länge des Films quängelte kein einziges Kind. Viele Kinder wackelten im Takt der Musik mit und nach dem Kinobesuch musste gleich der Soundtrack gekauft werden.

Fazit: Bibi und Tina ist nicht nur eine schöne Erinnerung aus Kindertagen sondern auch heute noch topaktuell und die Realverfilmungen sind wirklich gelungen.

Hier die Filme und der neue Soundtrack für zuhause:

 

 

 

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